Portrait Ralf Müller

Portrait RM

Ralf Müller – Motivator aus Leidenschaft

„Ob im Hotel oder im Fußball – Teamwork gewinnt Meisterschaften“, das ist die Devise von Unternehmensberater Ralf Müller. Die These stammt so oder so ähnlich vom Erfolgs-Fußballtrainer Jürgen Klopp, mit dem Müller in der Hotelbranche immer häufiger verglichen wird. Denn Motivation ist für beide Trainer der wichtigste Baustein für den Erfolg. Wer der Coach von Borussia Dortmund kennt weiß sofort: Klopp beobachtet und bespricht. Das ist auch Ralf Müllers Geheimnis als erfolgreicher Motivator.

Er kann mit seinen empathischen Fähigkeiten als Berater und Interimsmanager vieler Hotels in Deutschland und Spanien immer wieder junge Teams zu Höchstleistungen führen, ganz gleich ob Budget- oder Luxus-Hotel. Mit seiner weitreichenden Erfahrung und vielen unkonventionellen Ideen gelingt es Ralf Müller immer wieder – auch in schwierigen Situationen – Mitarbeiter zu begeistern und nachhaltig zum Erfolg zu führen. Gemeinsam mit den jeweiligen Teams meistert er auch die größten Herausforderungen nicht nur in der Küche und im Service.

Er unterstützt immer dort, wo gerade Teamfähigkeit besonders gefragt ist und schwört auf engen Zusammenhalt. Zeigt auch gern seine eigene Leidenschaft als Gastgeber und steckt damit die Kollegen immer wieder an. Herzlichkeit und Freude an der Arbeit das macht für ihn die wahre Gastfreundschaft aus.

Und wird meistens mit Erfolg gekrönt. „Ich kenne viele Menschen die verschlingen Bücher und besuchen Seminare zum Thema Motivation und wundern sich, warum dies nicht zum Ziel führt“ weiß Ralf Müller.
Sein Credo ist daher: „Wenn man den Willen zum Erfolg nicht in sich selbst spürt und dann im Team nicht lebt, stellt sich dieser auch nicht von selbst ein“. Könnte auch von „Kloppo“ sein. Ralf Müller schmeichelt es – als echtem BVB-Fan – natürlich, das er immer häufiger mit dem Erfolgstrainer seines Lieblingsvereins verglichen wird. Gern würde er Jürgen Klopp einmal persönlich treffen und mit ihm über Motivation als Schlüssel zum Erfolg sprechen. Und natürlich über die vergleichbare Mission der beiden Trainer „mit eingeschränkten finanziellen Mitteln den größtmöglichen Erfolg“ zu erzielen.

Vielleicht ergibt sich in der nächsten Saison einmal die Gelegenheit dazu, in einem der vielen Hotels, die Ralf Müller mit viel Kompetenz erfolgreich berät. Über zwei Jahrzehnte in der Hotellerie, davon bereits zehn Jahre selbstständig, diese Erfahrung setzt der gelernte Hotelkaufmann Ralf Müller in mittelständischen Hotels genauso ein wie in der Konzernhotellerie. Viel Know how und Fingerspitzengefühl beweist er vor allem bei der Personalberatung, Er vermittelt immer wieder gut ausgebildete Fachkräfte für die Hotelteams.

 

Text von Birgit Borreck

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Sommer 2013 – mit einem Happy End?

Haben wir uns Anfang Juli noch im Pessimismus gesuhlt, so waren die letzten Wochen doch sehr versöhnlich…nicht nur für jeden Sonnenanbeter, auch für die Hotellerie und Gastronomie.

Die Statistik bestätigt dies. Die Umsätze haben sich berappelt und so manches Loch gestopft.

Im bisherigen Rückblick auf den Sommer in Deutschland können wir uns doch zufrieden geben.

Nach dem sehr erncafé restaurant bistrotüchternden Jahresbeginn für die Gastronomie, sehen die Umsätze für den Sommer 2013 doch sehr sonnig aus.

Laut Bericht vom 16. Juni 2013 des Statistischen Bundesamt, ist der Umsatz im Gastgewerbe von Januar bis Mai 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 0,1 Prozent gestiegen und real um 2,1 Prozent gesunken.

Nach den Umfragewerten der AHGZ (Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung) vom  31. August, geben 54,2 Prozent  der Befragten eine Umsatzsteigerung zum Vorjahresmonat an. Im Mai war dies nur bei  42,9 Prozent der Fall.

Dazu beigetragen hat sicherlich das gute Sommerwetter, welches uns dann im Juli erreichte. Die Ausnahme sind die Gastronomie Betriebe in den Hochwassergebieten, welche sicherlich erhebliche Einbußen durch die Katastrophe verzeichnen mussten.

Deutschlandweit betrachtet, besagen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes  jedoch, dass in den touristisch geprägten Regionen, sofern vom Hochwasser nicht allzu sehr betroffen, von einem ordentlichen Sommergeschäft ausgegangen werden kann.

Hellen sich die Perspektiven für die Branche in diesem Bereich auf, verdunkeln sich die Aussichten bei den Mitarbeitern immer mehr.

Die Bedingungen für die Mitarbeiter könnten offenkundig besser sein. Allerorts werden sie gesucht…die Mitarbeiter für die ‚Front‘. Auf den meisten Reitern werden nicht nur die Angebote angepriesen. Da werden auch eigene Bedürfnisse laut. Und das vorhandene Personal versucht mehr oder weniger wacker die Lücken zu schließen. Da freut man sich über jedes Lächeln, was man als Gast noch zu Gesicht bekommt. So verschwindend gering sind diese Aussichten.

Die Saison ist noch nhotelpersonalicht vorbei und die ‚gelben Scheine‘ häufen sich… Die Branche schwächelt gewaltig. Dabei sind Mitarbeiter in der Hotellerie und Gastronomie schon sehr viele Arbeitsstunden gewohnt. Aber genau diese Menschen leben vom miteinander, vom Team. Gemeinsam bestreitet man ganze ‚Schlachten‘ und fühlt sich nach einem Marathon zwischen unzähligen Tischen und netten Begegnungen mit seinen Gästen, einem freundlichen Stupser von seinem Kollegen mit Adrenalin bis unter die Schädeldecke…einfach gut….nur was ist, wenn Kollegen weiterhin wegbrechen? Das würde die Basis eines jeden überzeugten Gastgebers erschüttern.

Wenn sich die Kasse nun also etwas gefüllt hat, könnte da nicht ein sinnvoller Anteil in die Stärkung eines Teams investiert werden? Gastronomen lassen sich leicht motivieren, wenn sie nur ein bisschen Anerkennung für ihre Arbeit erhalten….aber genau das tut so Not!

Lt. eines Artikels in der AHGZ (http://www.ahgz.de/konzepte-und-management/gastronomen-machen-mehr-umsatz,200012206164.html) wollen 56,8 % der Unternehmer investieren.

Wie nicht anders zu erwarten war, steht die Einrichtung des Gastraums mit 52% an erster Stelle. 40% investieren in die Küchenausstattung und mit der technischen Ausstattung teilt sich dann auch das Personal 24% der Investitionen, die in externe Mitarbeiterschulung und – weiterbildung angelegt werden sollen.

Auch dem, der Geld für sein Team nicht im großen Umfang in die Hand nehmen kann, Kleinigkeiten und ein aufrichtig gemeintes Danke können das Happy End einer arbeitsintensiven Saison sein.

© D.Salzberg & K.Karcher

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