Tristes Wetter, kalte Füße, gemütliches Büro

Wer kennt es nicht:

Man schaut nach draußen und es nieselt, ist windig und lädt nicht gerade zum Rausgehen ein. Das Problem ist allerdings, dass rund 38,9 Millionen Erwerbstätige trotz des miesen, fiesen Wetters raus müssen.

Die Arbeit ruft.

Also bewaffnet man sich mit dem schicken, wasser- und winddichten, leuchtend gelben Ölzeug, Regenschirm und Gummistiefeln… schön wärs! J

Nein, weit gefehlt. Es werden schicke Sachen (meist unpassend dünn) mit absolut ungeeigneten Schuhen (meistens wir Frauen) angezogen, der Regenschirm bei Fuß und ab geht’s ins usselige Herbstwetter. Wohingegen unsere Lieblinge die Hunde sich einfach weigern, einen Fuß ins kalte Nass zu setzen, ziehen wir mit eingezogenem Kopf ab zur Arbeit.

 

Gut, dass es meistens noch dunkel draußen ist, wenn wir losziehen
bei unseren Gesichtern würde wahrscheinlich jede Zitrone neidisch werden
so sauer gucken wir aus der Wäsche.

 

 

Sind wir jedoch erstmal angekommen an dem Platz, wo wir mehr Zeit verbringen als zu Hause, schütteln wir uns, Jacke aus, Regenschirm in die Ecke („Doofes Ding! Wenn ich dich brauche, klappst du unter dem Wind weg und ich werde trotzdem nass!“) und ab an die Arbeit! Viele von uns haben einen warmen Tee oder einen Kaffee auf dem Tisch stehen, sitzen in wohliger Wärme mit ihrer zweiten (Arbeits-)Familie zusammen und fühlen sich direkt pudel wohl.

„Arme Leute, die bei dem Sauwetter draußen sind“, denken wir. Aber dabei vergessen (oder ignorieren?) wir die Tatsache, dass man selbst ja auch nochmal nach draußen muss. Man möchte ja schließlich auch mal nach Hause – auch wenn es gerade soooooo schön warm drinnen ist.

Nun ja. Wie gesagt, vorerst sind wir mit der aktuellen Situation zufrieden. Wir arbeiten, uns ist warm – kurz gesagt: alles ist gut!

Doch irgendwann schlägts 13 (oder 14, 15, 16 oder 17 Uhr) und man schaut erwartungsvoll durchs Fenster: Komme ich gleich trocken zum Auto bzw. nach Hause? Kurzer Blick, banges Hoffen, Daumen drücken…..
Es REGNET – was ein Wunder!

Und wieder die gleiche Prozedur von vorn, wie heute Morgen: Ölzeug an (ha ha!), Regenschirm („Blödes Ding!“) unter den Arm und ab nach Draußen.

Geht es Euch auch so?
Ihr geht zur Arbeit und denkt euch „Das Wetter ist mir egal, bin gleich eh auf der Arbeit.“ Sitzt wohlig warm und gut genährt bei der Arbeit… Aber dann ….wenn Ihr nach draußen müsst … grrr….

Also ich kann dann schon echt ungemütlich werden (Ja, meine Laune passt sich ebenfalls dem Wetter an) – WIESO MUSS ES AUSGERECHNET JETZT REGNEN???

 

Wieder den Kopf eingezogen und wacker nach Hause.

Unterwegs den Kampf mit dem Regenschirm („Verfluchtes Ding! Jetzt hab ich aber die Faxen dicke!“) der einen dann warm hält,
die Heizungsluft, die einem zu Hause entgegenkommt,
die fallenden Blätter,
der frühe Abend,
der klopfende Regen an den Fenstern….

ACH, was ist der Herbst eine schöne Jahreszeit! 🙂

 

 

In diesem Sinne:
Wir wünschen Euch eine angenehme Herbstzeit. Genießt sie, denn bald kommt der Winter *ärger*

Viele Grüße
Euer Team von der Unternehmensberatung Ralf Müller

P.S.: An alle, die derzeit draußen arbeiten müssen: Wärmende Grüße und freut Euch auf Euer warmes zu Hause.

 

© Vanessa Dinkels

Quellen:
www.fotocommunity.de, www.fotosearch.de , www.panoramio.com

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