Wenn mal wieder nichts klappt

Ihr kennt sie bestimmt auch… diese Tage, an denen man mit beiden Füßen falsch aufgestanden zu sein scheint (rechts nach links, links nach rechts – komische Vorstellung).

Früh am Morgen, wenn selbst die Vögel noch schlafen, sprintet man gut gelaunt, top motiviert und voller Tatendrang zur Firma. Man schließt die Tür mit einem riesen Lächeln im Gesicht auf, eine gut gelaunte Kollegin strahlt einem entgegen. Doch ….

… schwarze Wolken ziehen auf.

Der Wind hat sich schnell gedreht und man merkt: „Oh oh, das wird ein Tag!“ Es funktioniert nichts, wie es soll.

Der PC ist anscheinend in Winterschlaf gefallen (im August?! Hmmm…) und öffnet im Schneckentempo die benötigten Dateien. Der Kommentar der (noch) gut gelaunten Kollegin: „Hey, da bin ich ja mit Zettel, Stift und Rechenschieber noch schneller!“ 🙂

Trotz dieses kleinen Steins im Weg zum erfolgreichen Tag nimmt man sich bestes vor. Nach einiger Zeit hat die Schlafmütze von PC alle Dateien geöffnet (*Jubel*) und man kann starten. Es sind viele Arbeitssuchende im Internet zu finden, die man im Verlauf einer Akquise anschreibt. Blöd ist nur, dass sich die ganze Welt (außer dem Chef und zwei trostlosen Gestalten) im Urlaub zu befinden scheint. Mein Gott – so viele Mailbox-Texte hat man noch nie im Leben gehört.

Naja gut. Von 139,5 % Motivation sind 30 % durch den noch schlafenden Rechner und 45,6 % durch den ausbleibenden Erfolg der Akquise im Stimmungsbarometer abgezogen worden. Okay, bleiben noch 63,9 % für den restlichen Tag – Machbar.

Wow, plötzlich ein kleines Licht am Horizont: Bewerbungen treffen ein J Da man sich über jede Bewerbung freut, weckt man schnell den schlafenden PC und seinen Freund, den Drucker. Doch was ist das? Papierstau…? Keine Tinte….? KEINE LUST…?

Der nächste, etwas größere Stein. Minus 15,7 % auf dem Stimmungs- und Motivationsbarometer. Gut, aber Mensch weiß ja, wie er den trotzigen, morgenmuffeligen PC samt Freund Drucker austricksen kann. Kurz ne Mail zur Kollegin geschickt und schon klappts. Hmmm… vielleicht hätte ich den PC nicht so unsanft wecken sollen …. *Schulter zuck* egal!!!

Nach stundenlangem, schweißtreibenden und konzentriertem Arbeiten hat man den bisher etwas steinigen Weg fast vergessen, da zieht das nächste Unwetter auf: Die benötigten Programme geben den Geist auf oder wollen nach angewandter Reparatur erstrecht nicht mehr funktionieren.

Grummel! Minus 37,9 % …. Langsam wird es eng mit der Stimmung und der Motivation.

Die letzten 10,6 % gehen durch zwischenzeitliches Aufregen über oben genannte Wolken (oder auch Steine) drauf…

Dann schreibt der Chef eine Mail und man ist wieder bei 100 % ( 🙂 )….

Am Ende des Bürotages geht man mit – 0,6 % Motivation aus dem Büro, schließt die Tür zu und beobachtet die schwarzen Wolken nachdenklich: „Das war mal wieder ein Tag, an dem nix geklappt hat!“

Doch wenn man morgens ins Büro kommt, ist alles wieder wie am Tag zuvor …. hoffentlich jedoch nicht mit so viel Haare raufen verbunden …

In diesem Sinne zitiere ich einen gemütlichen, relaxten und weisen Mann:

„DONT WORRY, BE HAPPY!“ !

© by Vanessa Dinkels

Quellen: http://www.eurapon.de/newsbilder/Haare_raufen_231231.jpg, http://api.tunewiki.com/smp/v2/getAlbumArtImg?artist=Bob+Marley&title=DON%27T+WORRY%2C+BE+HAPPY&size=medium&udi=true&apiKey=858fc21cac4b0c6ea8ab8134f09134a9&apiPass=1f1966d528538d8f1cd86272b8716acc

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